donnerstags 17.30 und freitags 16.30
dienstags 17.30 und samstags 9.00
10 Stunden bezahlen -
11 Stunden bekommen
Aus aktuellem Anlass möchten wir nochmals an alle motorisierten Hundebesitzer appellieren:
Lassen Sie Ihren Vierbeiner in keinem Fall länger als 10 bis 20 Minuten zur Sommerzeit allein im Auto!
Schon bei milden 20 bis 25°C steigt das Thermometer im Auto gerne man auf 60°C an, wenn Sie in der Sonne parken.
Dieses kann für Ihren Hund schnell zur tödlichen Falle werden, wie sich leider immer wieder zeigt.
falls Sie unter anderem dort grillen, so nehmen Sie sich die Worte von Helen Thomson nicht so zu Herzen: "Ein gut erzogener Hund wird nicht darauf bestehen, dass du die Mahlzeit mit ihm teilst, er sorgt lediglich dafür, dass dein Gewissen so schlecht ist, dass sie dir nicht mehr schmeckt." In diesem Sinne: Guten Appetit allen Zwei- und Vierbeinern!


Ob Welpe oder Secondhand-Vierbeiner, mit der Anschaffung kommt eine aufregende Zeit, die viel Verantwortung und Sachkunde erfordert.
Die Vielfalt der existierenden Hunderassen mit ihren rassespezifischen Wesensmerkmalen stellen auch unterschiedliche Anforderungen an den Hundehalter.
Der intelligente Hütehund, der elegante Jagdhund oder der mächtige Herdenschutzhund und viele andere Rassen sind selten die idealen Partner für jedermann. Die optischen Reize verleiten schnell zum unüberlegten Kauf. Aber auch die Ansprüche an Pflege, das Territorium sowie der Zeitaufwand, den Hund zu beschäftigen, sollten berücksichtigt werden.
Wohnsituation, Familiensituation, Zeitspielraum sowie körperliche Fitness sollten bei Ihrer Wahl eine entscheidende Rolle spielen.
Nehmen Sie gerne unsere Beratung in Anspruch, ob Ihre Wahl dauerhaft in Ihr Lebenskonzept und Umfeld passt.
Das prägungsähnliche Lernen des Welpen bezieht sich auf verschiedene Bereiche, die unterschiedlich lang andauern.
Achten Sie deswegen bei dem Züchter darauf, dass er die Welpen in den ersten Lebenswochen ausreichend sozialisiert hat. Nach dem Kauf sind Sie für die weitere Sozialisierung verantwortlich.
Positive Kontakte mit unterschiedlichen Artgenossen, Menschen und Umweltreizen sind notwendig, um eine gute Sozialisation zu gewährleisten.
Die Beißhemmung ist nicht angeboren, sie wird bis ca. zur 18. Lebenswoche durch ein Aktions-Reaktions-Muster erlernt.
Beispiel: Ein Welpe beißt im Spiel sein Geschwisterchen, das vor Schmerz aufschreit und sich mit einem Zurückbeißen zur Wehr setzt.
Jetzt lernt der Welpe, dass zu starkes Zubeißen Schmerzen verursacht und dass es zur Gegenwehr kommen kann.
Um eine ausreichende Beißhemmung zu entwickeln und zu sensibilisieren, ist es unablässig, den Welpen mit möglichst vielen verschiedenen Hunderassen, so oft sich die Gelegenheit bietet, spielen zu lassen.
Die Jugendphase schließt an die Sozialisationsphase an. Sie dauert vom Zahnwechsel bis zum Eintritt der Geschlechtsreife.
Der Junghund macht eine rasante Entwicklung in dieser Zeit durch. Auch in der Jugendphase sind viele soziale Kontakte wichtig. Er lernt mit seinen Stärken und Schwächen umzugehen, außerdem wird die Muskulatur beim Spielen mit Artgenossen gestärkt. Dabei lernt der Junghund aus eigener Erfahrung: Es gibt auch unter Artgenossen Regeln, die erlernt werden müssen.
Die soziale Reife erreichen Hunde nicht gleichzeitig mit dem Eintritt der Geschlechtsreife, sondern erst wesentlich später. Faktoren wie Rasse und das soziale Umfeld spielen dabei eine große Rolle. Weiterhin braucht der Hund soziale Kontakte mit Artgenossen, da diese nicht durch seinen Menschen ersetzt werden können.
Gleich im Welpenalter fangen wir an mit unseren Hunden zu spielen. Das ist auch gut so. Aber auch hier gilt, das Maß nicht zu überschreiten. Die Gefahr, das Spiel zu überreizen und den Hetz- und Jagdtrieb des Hundes bis hin zur Manie zu steigern, ist bei bestimmten Hunderassen zum besonderen Problem geworden. Einige Hütehund- und Terrierrassen, Hunde die ursprünglich für spezielle Aufgabenbereiche und hohe Leistungen gezüchtet wurden, sind anfälliger, z. B. dem Ball zu erliegen. Ein Hund sollte kein Problem haben, sich wieder seiner Umwelt zuzuwenden, wenn das Ballspiel abgebrochen wird.
Mit vielseitigen Spielweisen, wie u. a. Suchspielen, lässt sich das Konzentrationsvermögen steigern oder mit ruhigen Körperrangeleien die Beißhemmung festigen. Zerrspiele sollten nur mit Gegenständen erfolgen (nicht am Ärmel oder an der Hose zerren lassen, diese Spiele können bei einigen Hunden schnell kippen).
Die Kontrolle und den Überblick behalten und Spiele rechtzeitig beenden, kann Sorge dafür tragen, dass ein Spiel wirklich ein Spiel bleibt.
Nehmen Sie gerne Kontakt auf, um sich von uns professionell anleiten und beraten zu lassen.
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